Tierschutzpartei
Dortmund

Antrag zu Atomtransporten abgelehnt!
Mehrheit gegen den Schutz der Bevölkerung

13.03.2026

Beim Thema Urantransporte zeigt sich ein enormer Unterschied zwischen den Städten Münster und Dortmund: Der Rat der Stadt Münster hat klar gehandelt: Dort wurde eine Resolution gegen Uran- und Castortransporte beschlossen – mit den Stimmen von Grünen, SPD, Linke, Volt, ÖDP und Die PARTEI.

Bei uns in Dortmund dagegen wurde ein ähnlicher Antrag im Ausschuss für Klima, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen abgelehnt. SPD, CDU und AfD stimmten dagegen. Die Grünen enthielten sich – statt klar Stellung zu beziehen. Nur unsere Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei stimmte für den Antrag.

Das bedeutet: Während in Münster eine breite Mehrheit den Schutz der Bevölkerung ernst nimmt, fehlt dieser Wille in Dortmund. Dabei fahren Züge mit hochgefährlichem Uranhexafluorid ganz in der Nähe der Dortmunder Stadtgrenze vorbei – unter anderem bei Dortmund-Brechten. Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Bei einem Unfall kann sich giftige Flußsäure bilden. Eine solche Säurewolke kann sich schnell ausbreiten – und selbst geschlossene Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.

Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Solche Transporte können auch ein mögliches Ziel für Sabotage oder terroristische Angriffe sein. Gerade deshalb fordern viele Initiativen seit Jahren, diese Transporte zu reduzieren oder ganz zu beenden. Andere Städte übernehmen Verantwortung. Dortmund leider nicht. Wer sich beim Schutz der Bevölkerung enthält oder dagegen stimmt, setzt ein falsches Signal.

 

Pressekontakt:

Sebastian Everding
sebastian-everding @ tierschutzpartei.de

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